Gesetzliche Spesensätze in Deutschland

Sep 28 2012
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Viele verantwortungsvolle berufliche Positionen setzen Heute ein hohes Maß an Reisebereitschaft voraus. Doch wie kann ein Arbeitnehmer seine verauslagten Spesen für Verpflegung, Reisekosten und Hotelübernachtungen, die während einer Dienstreise angefallen sind, geltend machen? Dem Gesetz liegen folgende Vereinbarungen und Richtlinien zu Grunde:

Die Höhe der einzufordernden Spesen, richtet sich nach der Dauer der dienstlichen Abwesenheit des Arbeitnehmers. Dabei werden drei zeitliche Stufen unterschieden: Bei einer Abwesenheit von bis zu 8 Stunden, wird ein Spesensatz von 6€ fällig. 12€ können geltend gemacht werden, wenn man mindestens 14 Stunden, jedoch weniger als 24 Stunden unterwegs ist. Dauert die Reise mehr als 24 Stunden, so kann vom Arbeitgeber ein Spesensatz von 24€ pro Tag eingefordert werden. Im Falle einer Übernachtung, die auf Grund einer größeren geographischen Entfernung oder einer länger notwendigen Anwesenheit der Arbeitskraft vor Ort bedingt ist, wird nicht differenziert, sondern ein fester Spesensatz von 20€ pro Nacht veranschlagt.

Die Abrechnung der Spesen erfolgt entweder durch das Einreichen der, während der Abwesenheitszeit, gesammelten Belege oder durch einen vorher, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, vereinbarten Pauschalbetrag, der nicht überschritten werden sollte, bzw. bei Überschreitung vom Arbeitnehmer selbst ausgeglichen werden muss. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, sich der gesetzlichen Grundlage der Spesenabrechnung zu beugen und diese zu befolgen.

Bildquelle: Flickr/By CC, Andres Rueda

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